alt text

Selbstauslöser

Hier bringen theatererfahrene Jugendliche eine eigene Inszenierung zu einem selbst gewählten Stoff auf die Bühne. Bestandteil des Projekts sind eine fünftägige Probenfahrt und eine Endprobenwoche. Das Theater unterstützt das Projekt u. a. dramaturgisch und technisch. Wer eine Idee für einen Stoff oder ein Thema hat, kann sich für dieses Format mit einer kurzen Projektskizze bewerben.

Kontakt: Martina Breinlinger | martina.breinlinger(at)bielefeld.de

SPIELZEIT 2026/27
Premiere: 04.06.27 / TAMZWEI/DREI

Ich finde es toll, dass das Theater Bielefeld mit dem Projekt „Selbstauslöser“ jungen talentierten Menschen die Möglichkeit bietet, in den Bereich der Regie zu schnuppern und ein eigenes Stück zu inszenieren.
Der Selbstauslöser war für mich (als Spielende) eine unvergessliche Erfahrung. Vor allem auch, weil man mit so vielen unterschiedlichen Menschen, unterschiedlichen Alters, aus unterschiedlichen Lebensphasen zusammenkommt. Jede Person trägt mit seinen/ihren Ideen dazu bei, dass am Ende ein einzigartiges Stück auf die Bühne kommt. Ich kann das Projekt sowohl als Einstieg in die Welt des Schauspiels, als auch an erfahrene Menschen in dem Bereich weiterempfehlen! :)
– Berfin Karasu

Mein erstes Mal im Selbstauslöser werde ich, glaube ich, niemals vergessen. Wer einmal den Applaus nach einer Vorstellung hört … sowieso es ist eine unfassbare Persönlichkeitsentwicklung, die ich durchmachen durfte, im Laufe meiner Zeit im Jugendclub wie auch beim Selbstauslöser.
– Leena Machielsen

In der Regiearbeit junger Menschen liegt das Versprechen, dass Theater eine Zukunft hat. Denn wer heute den Mut hat, Visionen auf die Bühne zu bringen, gestaltet die Gesellschaft von morgen.
– Cedric Niebrügge

Für mich als Zugezogene waren der Selbstauslöser und der Jugendclub eine Möglichkeit, um mich sozial zu vernetzen. Habe dadurch viele neue Freundschaften geschlossen und bin regelmäßig auf diversen Veranstaltungen, sowohl kulturell, als auch privat.
– Johanna Weitkamp

»Lost in Education« 2025/26

nach dem Roman »Lehrerzimmer« von Markus Orths

Voller Ideale tritt Berufsanfänger Kranich seine 1. Stelle an. Doch der Schulalltag ist von Kontrolle, Konkurrenz und Misstrauen geprägt. Die Kolleginnen und Kollegen sind am Limit der Schulleiter ist ein Despot und der Schulalltag erscheint zunehmend absurd.

Mit Humor und scharfer Beobachtung zeigt das Stück skurrile Unterrichtssituationen und Sitzungen beim Schulpsychologen, die den Blick freigeben auf die seelischen Abgründe des Kollegiums. Wie viel Anpassung darf ein System verlangen, dass »zu Mitbestimmung und Mitverantwortung in einer demokratisch verfassten Gesellschaft befähigen« soll?

Mit: Annika Greuter, Felix Günther, Henri-Anton Steuck, Joshua Eze Usuwa, Julia Szczepanek, Lea Barboudis, Manu Sol Sotelo, Maria Schmunk, Mathilda Mühlenstädt, Phileas Ryan Talbot, Sofiia Karetska, Thalia Brall, Viktoria Minster, Maja Hilderink
Inszenierung: Cedric Niebrügge, Carlotta Sophie Greten
Regie- und Ausstattungsassistenz: Nadine Stukenbrock
Coaching: Martina Breinlinger

Premiere: 12.06.26

Dekoratives Szenenfoto aus »Lost in Education«.
© Jan Hille
Dekoratives Szenenfoto aus »Lost in Education«.
© Jan Hille
Dekoratives Szenenfoto aus »Lost in Education«.
© Jan Hille
Dekoratives Szenenfoto aus »Lost in Education«.
© Jan Hille
Dekoratives Szenenfoto aus »Lost in Education«.
© Jan Hille

»Feuer aus den Kesseln« 2024/25

Ernst Toller

Wilhelmshaven, Sommer 1917: Deutsche Kriegsschiffe liegen untätig vor Anker. Die Matrosen – ausgehungert und empört über Willkür und Besser-Versorgung der Offiziere – organisieren sich in »Menage-Kommissionen«. Sie zweifeln offen an der Kompetenz der Heeresleitung ...

Premiere: 06.06.25 / TAMDREI

Dekoratives Szenenfoto aus Feuer aus den Kesseln.
© Bjarne Voß
Dekoratives Szenenfoto aus Feuer aus den Kesseln.
© Bjarne Voß
Dekoratives Szenenfoto aus Feuer aus den Kesseln.
© Bjarne Voß
Dekoratives Szenenfoto aus Feuer aus den Kesseln.
© Bjarne Voß