Johanna Franke
Biografie
Johanna Franke wurde 1990 in Leipzig geboren. Nachdem sie der Stadt 2011 den Rücken gekehrt hatte, um an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main Schauspiel zu studieren, kehrte sie elf Jahre später als Freiberuflerin zurück.
2016 verwarf sie ihre Rapkarriere zugunsten ihres Erstengagements am Theater Osnabrück. 2019 wechselte sie ans Theater Plauen-Zwickau. 2023 gründete sie gemeinsam mit Kim Ehinger den Performance-Theaterclan “Lachende Hyänen”, welcher sich besonders auf die Bespielung des ländlichen sächsischen Raums mit feministischen Themen spezialisiert und sich der Antilobbylosigkeit verschrieben hat. Sie gastierte seitdem an verschiedenen Theatern und durchkreuzte die performative Theaterlandschaft mit verschiedenen Kollektiven (u. a. dem „Meckerchor“).
2025 drehte sie ihren ersten Kinofilm (Mala) in Leipzig. 2026 ist sie in den Produktionen Auf dem Kopf gehen des Kollektivs "Sämtliche Gewerke" , Lost in Ost (Kollektiv Lachende Hyänen), Jeeps am Theater Plauen-Zwickau und in Das letzte Einhorn am Theater Bielefeld zu sehen.