Mina Richman

© Jan Haller

Biografie

Mina Richman, geboren in Berlin und aufgewachsen in Bad Salzuflen, flüchtet sich früh in die CD-Sammlung ihrer Tante und findet eine Bandbreite zwischen Nina Simone, Joan as Policewoman und Portishead, die ihr eine neue Welt eröffnet. Nach den einsamen Monaten der Corona-Pandemie, fasste sie den Entschluss die Rückkehr zur Geselligkeit durch die Musik zu finden und veröffentlichte 2022 ihre Debüt-EP Jaywalker, worauf 2024 das Debütalbum „Grown Up“ folgte. Gemeinsam mit ihrer Band, Friedrich Schnorr von Carolsfeld, Alexander Mau und Leon Brames und dem Produzenten Tobias Siebert (Juli, Enno Bunger) entwickelte sie einen vielseitigen Sound, inspiriert von Soul und Blues Klassikern und modernen Folk und Hiphop Produktionen. Neben Besprechungen in Print und Online Medien, kürten DLF Kultur und FluxFM „Grown Up“ zum Album der Woche.

Der Solidaritäts-Song „Baba Said“ geht während der Revolution im Iran schlagartig viral und ermöglicht ihr mit ihrer Musik einen Beitrag zum Kampf für Freiheit und Menschenrechte zu leisten. Aktivismus mit Musik zu verbinden versteht sie als Pflicht und Notwendigkeit. Dies führte sie auch zu einem gemeinsamen Auftritt mit Bela B bei einer Demo gegen Rechts in Berlin. Im Oktober 2024 begleitete sie Christina Stürmer auf Tour und gewann den PopNRW Preis in der Kategorie „Outstanding Artist“.

Im Frühjahr 2025 veröffentlichte Mina Richman die aktuelle EP „Past 25“ und im August 2026 wird das Nachfolgewerk „Different Flavours of Being Happy“ erscheinen.