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Mothers.Lovers. Revolutionists. Volume 2

6. Kammerkonzert

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Komponistinnen im Portrait 

Lieder von Grażyna Bacewicz, Iwona Kisiel, Alma Mahler, Irene Poldowski, Eriona Rushiti, Clara Schumann, Pauline Viardot, Marie von Kehler und Rosy Wertheim. 

Dass komponierende Frauen über Jahrhunderte nicht die Gelegenheit erhielten, ihre Werke zu veröffentlichen, geschweige denn, aufgeführt zu erleben, ist ein überaus bedauernswerter Missstand. Fehlende Ausbildungsmöglichkeiten, pauschale Geringschätzung und die Grenzen des patriarchalen Kunstbetriebs sind nur einige der Gründe dafür. Umso wichtiger ist es heute, die Chancengleichheit auch rückwirkend herzustellen und Werke komponierender Frauen genauso zur Diskussion vorzustellen wie die ihrer männlichen Kollegen. Marta Wryk und Sina Kloke gehen noch einen Schritt weiter und rücken in ihrem Liedprogramm Frauen in den Fokus, deren besondere – oder vielmehr: ganz normale – Lebensumstände ihre künstlerisch-schaffende Tätigkeit nochmals in einem anderen Licht erscheinen lassen. Im Juni 2024 präsentierten sie im Kleinen Saal der Rudolf-Oetker-Halle bereits einen Liederabend zu diesem Themenkreis, nun folgt ein weiterer. Im ersten Abschnitt des aktuellen Programms, das beide Künstlerinnen auch moderieren, lassen sie Frauen der romantischen Epoche zu Wort (und Musik) kommen wie Marie von Kehler und Pauline Viardot, die Zeitgenossinnen der etwas bekannteren Clara Schumann waren, die wiederum wie Alma Mahler im unmittelbaren Schatten ihres komponierenden Gatten stand. Der zweite Abschnitt widmet sich Komponistinnen, die um die vorletzte Jahrhundertwende oder im 20. Jahrhundert geboren wurden; auch außerhalb des deutschen Sprachraums: Etwa die aus den Niederlanden stammende Rosy Wertheim, die Polinnen Irene Poldowski und Grażyna Bacewicz oder die in den 1970er-Jahren geborenen Eriona Rushiti aus Albanien und Iwona Kisiel, ebenfalls aus Polen. Es gibt also eine ganze Reihe neuer musikalischer Handschriften zu entdecken, hinter denen sich häufig außergewöhnliche Biografien mit etlichen Querbezügen zu Zeitgeschehen, Politik und Kultur verbergen, anders gesagt: eine verborgene Welt, zu der Marta Wryk und Sina Kloke die Tür weit aufstoßen

 

Karten behalten ihre Gültigkeit, können aber auch an der Theater- und Konzertkasse in der Altstädter Kirchstraße (T 0521 51-5454, Öffnungszeiten: Di-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr) bzw. an der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden.  

  • Erster Termin ist am 13.04.2026
  • Spielort Rudolf-Oetker-Halle Lampingstr. 16 33615 Bielefeld

Auf der Bühne

Das Team

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Rudolf-Oetker-Halle

Lampingstr. 16 33615 Bielefeld
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Die Rudolf-Oetker-Halle steht für herausragende Klangerlebnisse in einer charakteristischen Atmosphäre. 

Als musikalisches Zentrum Bielefelds und der Region OstWestfalenLippe präsentiert das Konzerthaus ein vielschichtiges Programm: Im Großen Saal, Kleinen Saal und im Foyer finden Werke des klassisch-tradierten Repertoires ebenso ihren Platz wie virtuose Jazzsessions oder progressive Formate eines innovativen Musiklebens. Zugleich ist das Haus ein Ort des lebendigen Dialogs, ein Treffpunkt für den kulturellen und gesellschaftlichen Austausch – über Musik, über Kunst und darüber hinaus. 

Die Bielefelder Philharmoniker bilden als Residenzorchester den programmatischen Mittelpunkt des Konzerthauses. Das musikalische Spektrum wird durch internationale Gastorchester, -ensembles und -solist*innen sowie vielversprechende Nachwuchskünstler*innen synergetisch ergänzt.