Álvaro Navarro Díaz

Vorspieler 2. Violine

Biografie

Álvaro Navarro Díaz wurde 1988 in Granada (Spanien) geboren. Er begann im Alter von fünf Jahren mit dem Violinspiel und erhielt seine musikalische Grundausbildung bei verschiedenen Lehrern, darunter Milos Radojicic und Piotr Wegner.
Im Jahr 2005 wurde er in die Akademie für Orchesterstudien Barenboim-Said in Sevilla aufgenommen und absolvierte parallel dazu sein Violinenstudium am Real Conservatorio Superior de Música »Victoria Eugenia« in Granada bei Prof. Pablo Martos, das er 2010 abschloss. 2011 nahm er ein Masterstudium in Orchesterinterpretation an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei Prof. Axel Wilczok auf. 2013 begann er seine berufliche Laufbahn in Deutschland beim Staatsorchester Braunschweig. Anschließend war er Mitglied der Magdeburgischen Philharmonie (2014–2015) sowie der Niederrheinischen Sinfoniker des Theaters Krefeld-Mönchengladbach (2015–2018). Seit Oktober 2019 ist er Mitglied der Bielefelder Philharmoniker in der Gruppe der zweiten Violinen.

 

 

 

Welche Musik hörst du zu Hause?
Früher habe ich zu Hause viel Geigenmusik gehört. Seit einigen Jahren höre ich jedoch hauptsächlich einzelne Opernausschnitte. Im Auto habe ich fast immer klassische Radiosender eingeschaltet.

 

Welche Sache, die möglichst wenig mit Musik zu tun hat, machst du besonders gerne?
Ich verbringe viel Zeit in der Küche. Ich esse gerne, ich koche gerne, und beides macht mir sehr viel Spaß. Kochen ist für mich ein wichtiger Ausgleich zur Musik.

 

Wenn du nicht Musiker*in geworden wärst, würdest du heute …
Ich glaube, ich hätte wahrscheinlich einen kleinen Laden eröffnet oder mit etwas gehandelt. Ich weiß es nicht genau, ich habe nie ernsthaft darüber nachgedacht. Aber ich habe mich schon immer für Unternehmen interessiert und finde es spannend zu sehen, wie man hier und da etwas aufbauen kann.

 

Welche Musiker*innen-Klischees erfüllst du?
Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, welche Klischees es gibt. Vielleicht bin ich manchmal etwas zerstreut und vergesse Dinge. Das könnte man wohl als Musikerklischee bezeichnen.

 

Hast du bestimmte Rituale vor oder nach dem Konzert?

Ja, ich habe definitiv eins: Kurz bevor ich auf die Bühne gehe, trinke ich immer einen Schluck Wasser. Das lasse ich nie aus. Ich glaube, seit zehn Jahren habe ich kein Konzert mehr gegeben, ohne ein paar Minuten vorher Wasser zu trinken.