Gal Fefferman

Biografie

Gal Fefferman ist freischaffende Choreografin. Seit 2011 lebt sie in Frankfurt am Main. Nach ihrer Ausbildung an der Maslool School of Contemporary Dance in Tel Aviv absolvierte sie einen Bachelor in Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK).

Ihr choreografisches Filmprojekt HINENI, das 2021 im studioNAXOS Frankfurt uraufgeführt wurde, war zu mehreren Theaterfestivals eingeladen, darunter die Hessischen Theatertage 2021 und das MADE.Festival 2022. Seit 2021 arbeitet sie mit Julia Blando und Anno Bolender zusammen. Gemeinsam gründeten sie das Kollektiv gossips, das seither die Projekte ACHSCHAV, HUNGRY und Superheroes gehen nicht auf’s Klo realisierte. HUNGRY war im Rahmen des MADE.Festivals 2024 zu sehen, ist Superheroes gehen nicht auf’s Klo seitdem im Netzwerk FLUX auf Tour durch hessische Schulen. Im März 2026 feierte das neue Stück des Kollektivs, This Is Not a Solo, Premiere an den Landungsbrücken Frankfurt.

Ihr Debüt als Choreografin im Sprechtheater gab Gal Fefferman 2025 am Staatsschauspiel Dresden mit Der Komet; im Februar 2026 entwickelte sie die Choreografie zu Krieg und Frieden am Düsseldorfer Schauspielhaus (beide mit Regisseur Tillmann Köhler).

Ihr besonderes Interesse an Musik führte zu einer regelmäßigen Tätigkeit im Bereich Oper und Musiktheater. Über viele Jahre war sie als Tänzerin sowie als choreografische Assistentin an zahlreichen Produktionen von Claus Guth beteiligt, an der Oper Frankfurt, beim Festival d’Aix-en-Provence und an der Opéra-Comique in Paris. Als Choreografin arbeitete sie u.a. in den Inszenierungen Der Traumgörge und Le nozze di Figaro (Regie: Tilmann Köhler) sowie Macbeth (Regie: R.B. Schlather) und Die Zauberin (Regie: Vasily Barkhatov) an der Oper Frankfurt. Zuletzt war sie mit Regisseur Dennis Krauß an Der fliegende Holländer am Theater Osnabrück beteiligt. 

Candide ist ihre erste Zusammenarbeit mit Wolfgang Nägele sowie ihre erste Arbeit am Theater Bielefeld.