Susanne Matthewes
Fagott, Kontrafagott
Biografie
Susanne Matthewes, geboren in Hamburg, wuchs in einer musikbegeisterten Familie auf. Mit 9 Jahren bekam sie ihren ersten Klavierunterricht und wechselte nach einigen Jahren zu Prof. Elgin Roth. Schon bald interessierte sie sich am meisten für Kammermusik. Erst mit knapp 17 Jahren kam sie zum Fagott und begeisterte sich schnell für dieses Instrument, insbesondere für das Orchesterspiel.
Sie studierte Fagott an den Hochschulen für Musik in Saarbrücken und Mannheim bei Prof. Alfred Rinderspacher. Während des Studiums absolvierte sie ein Jahres- Volontariat an der Oper Frankfurt. Seit 1989 ist sie zweite Fagottistin und Kontrafagottistin bei den Bielefelder Philharmoniker.
Sie blieb ihrer Liebe zur Kammermusik treu, spielte bei den "Philharmonischen Bläsern Bielefeld", war Mitglied des "Tangram Bläserquintetts" und konzipierte gemeinsam mit ihren Bielefelder und Detmolder KollegInnen Konzerte für Fagottensemble. Der Umstand, dass es für diese Besetzung wenig Originalliteratur gibt, führte sie zum Arrangieren und sie entdeckte dabei, wieviel Freude ihr diese kreative Arbeit macht. So entstand auch zuletzt "Leonore - Melodram" nach Beethovens Oper Fidelio, für Bläsersextett und Sprecherin, das im Rahmen der Kammerkonzerte 2022 aufgeführt wurde.
Welche Musik hörst du zu Hause?
Tatsächlich höre ich nicht sehr viel Musik, da mir Ruhe und Stille ein großes Bedürfnis sind. Wenn, höre ich in der Regel Klassik im weitesten Sinne, manchmal auch Jazz.
Welche Sache, die möglichst wenig mit Musik zu tun hat, machst du besonders gerne?
Ich arbeite sehr gerne im Garten.
Wenn du nicht Musiker*in geworden wärst, würdest du heute …
Tja, ... wer weiß das schon. Sicherlich würde ich irgendwie mit Menschen arbeiten.
Hast du bestimmte Rituale vor oder nach dem Konzert?
Nein