
- Konzerte für Schulklassen
Schostakowitsch – Symphonie Nr. 9
2. Jugendkonzert
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Wer hat die berühmteste neunte Symphonie geschrieben? Richtig, Ludwig van Beethoven. Rund einhundertzwanzig Jahre danach stand der noch junge Dmitri Schostakowitsch in der damaligen Sowjetunion ziemlich unter Druck: Der Zweite Weltkrieg neigte sich seinem Ende, man bereitete die Siegesfeierlichkeiten vor – und erwartete von den Komponist*innen (für die so etwas wie »Freiheit der Kunst« nicht existierte), dass sie entsprechende Jubelwerke lieferten. Schostakowitsch hatte gerade seine 8. Symphonie beendet, folglich stand nun eine Neunte an. Klar, dass die Sowjet-Regierung um Josef Stalin ein Werk erwartete, das Beethovens groß dimensioniertes, visionäres Meisterwerk mit Schillers Ode an die Freude möglichst noch übertraf. Doch Schostakowitsch scheute jeglichen Vergleich mit dieser Vorlage, stattdessen schuf er eine klassisch schlanke, vordergründig heitere, aber auch rätselhafte Symphonie, die damals viele Leute vor den Kopf stieß. Ein Meisterwerk ist sie dennoch und wirft die spannende Frage auf: Wie klingt eine »doppelbödige« Musik?
- Erster Termin ist am 26.01.2027
- Spielort Rudolf-Oetker-Halle Lampingstr. 16 33615 Bielefeld
- Altersempfehlung ab 14 Jahren
Auf der Bühne
Anfahrt
Rudolf-Oetker-Halle
Die Rudolf-Oetker-Halle steht für herausragende Klangerlebnisse in einer charakteristischen Atmosphäre.
Als musikalisches Zentrum Bielefelds und der Region OstWestfalenLippe präsentiert das Konzerthaus ein vielschichtiges Programm: Im Großen Saal, Kleinen Saal und im Foyer finden Werke des klassisch-tradierten Repertoires ebenso ihren Platz wie virtuose Jazzsessions oder progressive Formate eines innovativen Musiklebens. Zugleich ist das Haus ein Ort des lebendigen Dialogs, ein Treffpunkt für den kulturellen und gesellschaftlichen Austausch – über Musik, über Kunst und darüber hinaus.
Die Bielefelder Philharmoniker bilden als Residenzorchester den programmatischen Mittelpunkt des Konzerthauses. Das musikalische Spektrum wird durch internationale Gastorchester, -ensembles und -solist*innen sowie vielversprechende Nachwuchskünstler*innen synergetisch ergänzt.