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Ernst Lubitsch: Forbidden Paradise – Metropolis Orchester Berlin
36. Film+MusikFest
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In einem fiktiven Balkanland herrscht die Zarin Katharina nicht nur über ihren leicht als Russland zu enttarnenden Staat, sondern auch über ein Heer von Liebhabern. Als eine Meuterei droht, wird auch ihr aktueller Galan Alexei zur Bedrohung. Doch statt mit der Waffe regelt man das Problem eher diskret – mit dem Scheckbuch.
Die New York Times schrieb am 17. November 1924: „Sich ganz auf seine fruchtbare Vorstellungskraft verlassend, gelang es Herrn Lubitsch, wie es seine Gepflogenheit ist, diesen Film mit entzückender Leichtigkeit zu inszenieren. Die Geschichte ist, wie zu vermuten, ein Leichtgewicht, aber sie ist stets interessant und häufig ziemlich amüsant. Fräulein Negri gibt eine charmante Königin, solang man glaubt, dass solche Herrscherinnen sich mit dem Nachziehen ihrer Augenbrauen, dem Berühren der Augenlider und dem Akzentuieren ihrer Augenränder beschäftigen… (…) Adolphe Menjou gibt den Kanzler. Er ist ausgezeichnet von dem Moment an, als man ihn auf ihre voluminöse Haartracht stieren sieht bis zur allerletzten Szene. Sie werden sein kaltes Lächeln nicht vergessen, die Selbstsucht dieses Charakters und Menjous wunderbaren Ausdruck, wenn er überrascht tut. (…) Wenn es irgendeine Regieidee gibt, die uns mehr als irgendetwas sonst beeindruckt hat, dann ist es die, wo Herr Lubitsch die Idee hatte, den Helden und seine Liebste in einem künstlichen See widerspiegeln zu lassen. Man sieht die beiden sich in ihren Augen einander zulächeln, und als es zur Umarmung kommt, schwimmt ein sorgloser Fisch durch diese Spiegelung und verwischt dadurch den Effekt.“
Die Restaurierung des Films durch das Museum of Modern Art und The Film Foundation wurde unterstützt durch die George Lucas Family Foundation. Der US-amerikanische Stummfilmpianist, Organist und Komponist Robert Israel komponierte seine Musik für das Metropolis Orchester Berlin.
- Erster Termin ist am 01.11.2026
- Spielort Rudolf-Oetker-Halle Lampingstr. 16 33615 Bielefeld
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Rudolf-Oetker-Halle
Die Rudolf-Oetker-Halle steht für herausragende Klangerlebnisse in einer charakteristischen Atmosphäre.
Als musikalisches Zentrum Bielefelds und der Region OstWestfalenLippe präsentiert das Konzerthaus ein vielschichtiges Programm: Im Großen Saal, Kleinen Saal und im Foyer finden Werke des klassisch-tradierten Repertoires ebenso ihren Platz wie virtuose Jazzsessions oder progressive Formate eines innovativen Musiklebens. Zugleich ist das Haus ein Ort des lebendigen Dialogs, ein Treffpunkt für den kulturellen und gesellschaftlichen Austausch – über Musik, über Kunst und darüber hinaus.
Die Bielefelder Philharmoniker bilden als Residenzorchester den programmatischen Mittelpunkt des Konzerthauses. Das musikalische Spektrum wird durch internationale Gastorchester, -ensembles und -solist*innen sowie vielversprechende Nachwuchskünstler*innen synergetisch ergänzt.