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Tanzfestival Bielefeld
Woche 2
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Tanzfestival Woche 2
Das Tanzfestival Bielefeld findet dieses Jahr vom 19. Juli bis zum 1. August 2026 statt und markiert zugleich den Beginn der Sommerferien. Unter anderem ziehen die über 50 Workshops im Sommer erneut Besucher*innen aus der Region und ganz Deutschland nach Bielefeld. In der zweiten Woche finden 26 unterschiedliche Workshops statt. Von Klassischem Ballett, über Yoga bis hin zu Musical Dance und Hip-Hop, ist alles dabei.
Dozent*innen Woche 2
Dhélé Agbetou
Dhélé Tchekpo Agbetou studierte Bühnentanz an der DansArt Academy Bielefeld und setzte seine tänzerische Ausbildung am Centre International De Danse Jazz Rick Odums in Paris fort. Er nimmt an verschiedenen Events der zeitgenössischen Tanzkunst und der Urban Styles teil und wird in Deutschland, Japan, USA, Frankreich, Polen und Italien als Dozent zu Festivals, Hip-Hop Events, Workshops und Battles eingeladen. Vielseitigkeit sowie das Erlernen von alten und neueren Tanztechniken stehen in seiner Tänzerlaufbahn im Vordergrund. In seinem Unterricht vermittelt Dhélé Tchekpo Agbetou Spaß und Freude an der Bewegung ebenso wie die Präzision und das Verstehen unterschiedlicher Tanzstile.
Laura Alonso
Laura Alonso ist Tänzerin, Tanzpädagogin, Choreographin und diplomierte Sportlehrerin. Sie studierte Contemporary Dance an der renommierten Escuela Carmen Senra in Madrid, lebt seit 2006 in Berlin und arbeitet künstlerisch und organisatorisch mit Ricardo de Paula und der „Grupo Oito“ zusammen, einer Künstler*innengruppe, die Elemente aus Contemporary Dance, Capoeira und Contact Improvisation zu einem so genannten „Get Physical Process“ innovativ verbindet. In ihrem Kurs „Floorwork/ Improvisation“ legt sie den Fokus auf die Wirbelsäule, die Mobilisation und die Möglichkeiten der Flexibilität.
Abby Aouragh
Abby Aouragh, unter Tänzer*innen manchmal auch spaßhaft „Die Powermaschine“ genannt, beherrscht Dancehall, Lyrical, House und den MTV-Stil. Nachdem der aus Marokko stammende Künstler einige Jahre in Deutschland verbracht hat, lebt er nun in Polen – arbeitet aber international: Als Dozent wird er von namhaften Festivals in Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland eingeladen. Er arbeitete mit zahlreichen Popacts wie DJ BOBO, Jeanette Biedermann, Infernal, No Angels und Dannii Minogue zusammen. Weiterhin ging er Kooperationen mit TV-Sendern wie MTV und Viva ein und wirkte an mehreren deutschen Fernseh-Produktionen mit. Mit viel Humor und positiver Energie holt der Tänzer und Choreograph Abby Aouragh immer das Beste aus seinen Schüler*innen heraus.
Ange Aoussou-Dettmann
Ange Kodro Evry Aoussou-Dettmann ist eine vielseitige Tänzerin, Interpretin, Gestalterin und Choreographin mit Wurzeln in der Elfenbeinküste. Sie erhielt eine umfassende Ausbildung in traditionellem Afrikanischem Tanz, Zeitgenössischem Tanz, Modern Dance und Jazz, u. a. an der berühmten École des Sables unter der Leitung von Germaine Acogny, die ihre Arbeit prägte. Ihr Engagement für die Tanzkunst führte zur Gründung des Centre de Développement Artistique de Lauzoua (CDAL) sowie des internationalen Tanz- und Ausbildungsfestivals „Un pas vers l‘avant“ (UPVA), welches jährlich in Abidjan und Lauzoua stattfindet. Ange Kodro kombiniert in ihrem Unterricht westafrikanische traditionelle Tänze, die Technik von Germaine Acogny, Afro-Modernen und Zeitgenössischen Tanz.
Geraldine Armstrong
Geraldine kommt von der Insel Grenada. Sie studierte in London Tanz bei Jonny O’Brien, Matt Mattox, Molly Molloy und anderen. Sie zog später nach Paris, wo sie u. a. in der Kompanie Rick Odums tanzte. International ist sie eine gefragte Lehrerin und unterrichtet in zahlreichen, namhaften Schulen. Geraldine Armstrong zählt seit vielen Jahren zu den beliebtesten Dozent*innen des Tanzfestival Bielefeld. Sie schreibt über ihren Unterricht: „Meine Konzeption ist ziemlich einfach und sie gibt mir die Möglichkeit, die Tänzer*innen durch verschiedene Stimmungen, Empfindungen und Atmosphären zu führen. Der Unterricht besteht aus einem Warmup, Bewegungen über den gesamten Raum sowie musikalischen Kombinationen.
Vincent Brisson
Vincent Brisson absolvierte eine Berufsausbildung am Conservatoire de Danse de Montréal in Kanada, am Centre d’Études Supérieures de Musique et de Danse in Toulouse in Frankreich und vertiefte seine Forschung zu amerikanischen Musicals am Broadway Dance Center in New York. 2003 gründete er die Kompanie Place des Arts und unterrichtet Modern Dance, Bühnenausdruck, Pilates und Musical Dance u. a. an der Académie Internationale de Danse in Paris. Sein Training besteht aus einer technischen und einer tänzerischen Einheit, verbunden mit Übungen zu Emotion und Ausdruck, mit denen er auf die Theatralik des Musical Dance vorbereitet. Sein Unterricht ist von den Choreographien der Broadway-Musicals inspiriert, wobei Musikalität, Schauspiel und Technik im Vordergrund stehen.
Tony Buondancer
Tony Buondancer arbeitet als Tänzer und Choreograph für viele Musicals an verschiedenen Theatern und für die italienischen Fernsehsender Mediaset und RAI. Auf den Bühnen dieser Welt war er mit Ricky Martin auf Tour. Er unterrichtete Tanz an führenden Schulen in Mailand und Rom und lehrt Tap Dance in internationalen Workshops in Spanien, Frankreich, Deutschland, Brasilien und Tokyo. Als Gründer des „Tap-Fusion“- Stils beinhaltet Tonys Unterricht ein Warm-Up, intensive Fußarbeit sowie dynamische, effektvolle Choreographien. Die Teilnehmer*innen seiner Workshops können eine musikalische Reise aus den 1930er-Jahren bis heute sowie einen Unterricht mit viel Rhythmus, Energie und Spaß erwarten.
Alexandra Ehrhardt
Alexandra Ehrhardt ist zertifizierte Yogalehrerin, Breathwork- und Meditationslehrerin aus Berlin. Mit über 12 Jahren eigener Praxis und seit 2017 in der professionellen Lehrtätigkeit verbindet sie Vinyasa Yoga, Yin Yoga, somatische Arbeit und bewusste Atmung zu einem ganzheitlichen Ansatz für Körper, Geist und Nervensystem. Sie begleitet Tänzer*innen und Athlet*innen dabei, mehr Stabilität, Leichtigkeit, Präsenz und Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln. Beim Tanzfestival leitet sie einen aktivierende Morgenkurs zur Vorbereitung auf den Workshoptag sowie einen regenerativen Abendkurs zur Entspannung, Integration und Erholung. Beide Kurse sind für Einsteiger*innen sowie Erfahrene geeignet.
Bitte Yogamatte und optional Yoga-Blöcke oder andere Hilfsmittel für mehr Komfort mitbringen. Beim Yin Yoga gerne auch eine Decke.
Roberta Fontana
Roberta sammelte Tanzerfahrungen im Balletto Nazionale Italiano und erweiterte ihr Studium am Balletto di Roma mit international renommierten Dozent*innen. Sie studierte in Paris, London und New York, wo sie ihren eigenen Stil entwickelte und sich dem modernen Tanz widmete. Ihre tänzerischen Fähigkeiten brachten Roberta Fontana auch schon zum italienischen Fernsehen, bei dem sie in verschiedenen Produktionen mitwirkte. Heute choreographiert sie für verschiedene Theater und Videoproduktionen und unterrichtet in vielen internationalen Workshops. In ihrem Unterricht folgt auf Warm-ups und Diagonalen der choreographische Teil mit dynamischer Arbeit, schnellen Richtungsänderungen und Größe in den Bewegungen. Technik ist ihr Weg, um Harmonie, Ausdruck, Rhythmus und Emotion zu erlangen.
Les Gamal
Les Gamal sind die Zwillingsbrüder Loïck und Emerick Gene, zwei erfolgreiche urbane Tänzer und Choreographen aus Guadeloupe und Martinique.
Als eines der besten Duos Frankreichs stehen sie an der Spitze nationaler und internationaler Tanzbattles und Performance-Wettbewerbe, wofür sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Im Jahr 2018 gewannen sie als erste französische Gruppe einen Titel bei den World of Dance Championships. In den vergangenen Jahren konnte das Duo bereits bei den Urban Stylez Events des Tanzfestivals begeistern und wird dieses Jahr erneut einen eigenen Workshop leiten. Sie vermitteln Konzepte für Freestyle, Hip-Hop Basics, Technik sowie Choreographien im New Style.
Kristina Grigorova
In Bulgarien geboren, begann Kristina Grigorova ihr klassisches Tanzstudium an der Schule des Opernhauses Sofia. Nach ihrem Umzug nach Italien im Jahr 1982 setzte sie ihr Studium an der Nationalen Akademie in Rom unter der Leitung von Margarita Trayanova fort. Neben der Tanzausbildung absolvierte sie ein Klavierstudium. 1986 trat sie der Balletttruppe der Oper Rom bei, wo sie in zahlreichen Balletten Solound Primaballerina-Rollen ausfüllte. Später wurde sie Teil des Corps de Ballett de Teatro alla Scala di Milano. Seit 1996 arbeitet sie in der Tanzkompanie Maggio Danza des Stadttheaters Florenz. Seit mehreren Jahren ist sie auch als Dozentin für klassischen Tanz und Repertoire tätig und wirkt in Prüfungskommissionen und Wettbewerbsjurys mit.
Ana Selina Haberbosch
Als zentrale Figur im Aufbau der deutschen Whacking-Szene unterrichtet Ana Selina Kurse und leitet Whacking im Ausbildungsprogramm „Flying Steps Diploma“. Sie ist selbst leidenschaftliche Whackingtänzerin und bringt viele Jahre Bühnen- und Lehrerfahrung in verschiedenen urbanen Stilen mit.
Im Anfängerkurs führt Ana Selina in den Ursprung und die Kultur von Whacking ein und arbeitet mit den Teilnehmer*innen an Musikinterpretation und Technikübungen wie kraftvollen Armbewegungen und Soul Steps. Eigene Improvisationen sollen im Fortgeschrittenenkurs im Fokus stehen. Denn jede Bewegung erzählt eine Geschichte. Mithilfe erlernter Armtechnik und Grooves sollen die Bewegungen klarer und das Tanzvokabular erweitert werden.
Gerda König und Gitta Roser
Jeder Mensch ist unterschiedlich und bewegt sich ganz individuell. In diesem Workshop werden individuelle und auch fremde Bewegungen ausprobiert und in einer gemeinsamen tänzerischen Gestaltung zusammengeführt. Dabei kann die Vielfalt körperlicher Bewegungsqualitäten den choreographischen Prozess durch neue Impulse bereichern. Im Laufe der Woche entsteht so eine Choreographie, die mit Leben und Ausdruck gefüllt wird. Angesprochen werden alle an Tanz interessierten Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen. Der Kurs richtet sich auch an Teilnehmer*innen, die in ihrem Berufsfeld das Thema „Mixed-Abled“ in die Arbeit einbeziehen (möchten).
Vincenzo Privitera
Vincenzo Privitera, geboren 1993, ist Tänzer, Choreograph und Lehrer für klassischen und modernen Tanz. Er trat in internationalen Kompanien und Theatern in den Vereinigten Staaten, auf Malta und in Frankreich auf, darunter an der Opéra de Nice. Im Jahr 2020 gründete er die Vortex Ballet Company mit Sitz in Catania (Italien). Als Choreograph beabsichtigt Vincenzo, die Aufmerksamkeit des Publikums durch die Schaffung zeitgenössischer Werke zu fesseln, die das Konzept von „Körper und Tanz“ in den Mittelpunkt stellen. Der absolute Protagonist seiner Arbeiten ist die athletische Körperlichkeit der Tänzer, die einerseits harmonisch und verfeinert, andererseits dynamisch und energiegeladen ist.
Odile Seitz-Walser
Odile Seitz arbeitet als Tänzerin, Choreographin, Tanzpädagogin, Practitioner für Body-Mind-Centering® und als Heilpraktikerin für Craniosacral Therapie. Sie unterrichtet in Berlin, der Fabrik Potsdam und an den Hochschulen für Tanz und Choreographie in Berlin und Stockholm sowie am Centre National de la Danse in Lyon und auf diversen Tanzfestivals. Seit mehreren Jahren arbeitet sie mit den Choreograph*innen Frederic Gies, Frédéric De Carlo und Annick Pütz. Seit 2015 organisiert sie mit Ulrike Dillo, BMC-Teacher und Physiotherapeutin, die Fortbildungsreihe „Rendezvous mit BMC“ in der Fabrik Potsdam. In diesem Sommer bietet sie zwei Themen an: „Atmen – ein Lebenstanz“ und „Die Welt ist so groß, das Herz ist so klein…“.
Bitte Yogamatten mitbringen.
© Fotos: Klaus Hansen
- Erster Termin ist am 27.07.2026
- Spielort Rudolf-Oetker-Halle Lampingstr. 16 33615 Bielefeld
Das Team
Anfahrt
Rudolf-Oetker-Halle
Die Rudolf-Oetker-Halle steht für herausragende Klangerlebnisse in einer charakteristischen Atmosphäre.
Als musikalisches Zentrum Bielefelds und der Region OstWestfalenLippe präsentiert das Konzerthaus ein vielschichtiges Programm: Im Großen Saal, Kleinen Saal und im Foyer finden Werke des klassisch-tradierten Repertoires ebenso ihren Platz wie virtuose Jazzsessions oder progressive Formate eines innovativen Musiklebens. Zugleich ist das Haus ein Ort des lebendigen Dialogs, ein Treffpunkt für den kulturellen und gesellschaftlichen Austausch – über Musik, über Kunst und darüber hinaus.
Die Bielefelder Philharmoniker bilden als Residenzorchester den programmatischen Mittelpunkt des Konzerthauses. Das musikalische Spektrum wird durch internationale Gastorchester, -ensembles und -solist*innen sowie vielversprechende Nachwuchskünstler*innen synergetisch ergänzt.