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  • Tanz
  • Uraufführung

360°

Felix Landerer / Marion Zurbach

ca. 1 Stunde 30 Minuten, inkl. Pause

Termine & Tickets

    Keine weiteren Termine

Impressionen

Dekoratives Szenenfoto aus 360 Grad.
Dekoratives Szenenfoto aus 360 Grad.
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Dekoratives Szenenfoto aus 360 Grad.
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360° – Theater Bielefeld

Details

Resonanzraum der Nahbarkeit

Der Tanzabend 360° lädt zum Perspektivwechsel ein. Die vom Publikum umringte Bühne löst die distanzierte Beobachtung auf und schafft eine unmittelbare Nähe zum Tanz. Felix Landerer überträgt die Möglichkeiten und Grenzen dieses besonderen Bühnenraums auf sein Quintett Das Arrangement. Fünf Menschen teilen sich einen engen Radius – eine Gemeinschaft, die aus Kompromissen entsteht, statt aus freien Entscheidungen. In Echtzeit und unübersehbar verhandeln die Tänzer*innen ihre arrangierte Verbindung zwischen Zusammenhalt, Konflikt und Koexistenz.

Unter dem Arbeitstitel choreographic kinship and active materiality (choreografische Verbundenheit und aktive Materialität) erforscht die französische Choreografin Marion Zurbach die sensible Beziehung zwischen Menschen und Dingen. Gegenstände treten als aktives Gegenüber auf: Sie fordern heraus, lenken, verändern. Aus diesem Austausch entstehen unerwartete Gesten und eine eigene choreografische Sprache. Diese multisensorische Reise eröffnet eine poetische Lesart von Materie, die Geschichten von Gebrauch und Transformation sichtbar macht.

  • Spieldauer 01:30
  • Erster Termin war am 15.12.2025
  • Spielort TOR 6 Theaterhaus Hermann-Kleinewächter-Str. 4 33602 Bielefeld
  • Altersempfehlung ab 14 Jahren

Auf der Bühne

  • Tanz-Ensemble

    tanz

Das Team

Pressestimmen

Ein Augenschmaus

Im ersten Teil Das Arrangement (…) wird eine Gemeinschaft, die sich im Kompromiss zwischen individuellen Bedürfnissen und Notwendigkeit der Anpassung arrangieren muss, (abgebildet). (…) 

Die tanzenden Personen zeigen in Gesten und körperlichen Windungen Konflikte zwischen Nähe und Distanz in ihrem arrangierten Verbund. Gliedmaßen schnellen hervor in Richtung eines Gegenübers, und stoppen, während dieses mit minimalen Bewegungen ausweicht. (…)

Die fließende Bewegungsqualität, die sich am Boden auch in Figuren äußert, die an verlangsamte Breakdance-Moves erinnert, ist ein Augenschmaus. (…)

In Coproduced by (…) erforscht die französische Choreographin Marion Zurbach die Beziehung zwischen Menschen und Dingen (…)

(…) die subtile musikalische Ausstattung trägt zur speziellen Dynamik bei. Zooey Agro montierte darin Stimmen des Ensembles, das in der Aufführung streckenweise aus der Stille agieren muss und mit forcierten Atemgeräuschen kommuniziert.

Ein effektvolles Spiel der Sensibilität für Rhythmus, der auch mal deftig ausfallen kann. So wie der überschwängliche Premierenapplaus. 

Westfalen-Blatt

26.01.2026

Ein tänzerisch und ästhetisch brillanter Abend

Dass dieser Abend so unmittelbar unter die Haut geht, liegt vor allem an der herausragenden Leistung des Tanzensembles Bielefeld. (…) Von der urbanen Dynamik von Landerer im ersten Teil bis hin zur hochkonzentrierten, fast mechanischen Körperbeherrschung bei Zurbach zeigen sie eine Präsenz, die in der Arena-Situation bis in die kleinste tänzerische Geste sichtbar wird. (…)

360° ist eine Einladung, die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen. Ein tänzerisch und ästhetisch brillanter Abend, der zeigt, wie lebendig und nahbar Bielefelds zeitgenössischer Tanz sein kann. Die Idee der Arena-Bühne wirkt wie eine Art Brennglas, das das Publikum mitten in das Geschehen zieht. 

Neue Westfälische

28.01.2026

Anfahrt

Eingang des TOR 6 Theaterhauses.

TOR 6 Theaterhaus

Hermann-Kleinewächter-Str. 4 33602 Bielefeld
Route anzeigen

Das Haus ist ein kultureller Veranstaltungsort, in dem verschiedene lokale Akteure mit ihren eigenen Profilen präsent sind (Theater Bielefeld, Kulturamt Bielefeld, NewTone, Ratsgymnasium). So besteht das Programm aus einer großen Bandbreite, die von experimentellem Theater über zeitgenössischen Tanz bis hin zu Kleinkunst (Konzerte, Kabarett, Comedy) reicht. Das Besondere am TOR 6 Theaterhaus ist zum einen die Arenabühne, die allen Zuschauer:innen eine gute Sicht ermöglicht, zum anderen die Unbestimmtheit der Gänge, Nischen und Räume, die mannigfaltig umgestaltet, neu bespielt und entdeckt werden können.

Foto © Jörn Josiek