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Krabat
eine Volkssage
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Details
mythisch-magisches Bühnenspektakel
Spartenübergreifende Produktion
Der junge Krabat trägt als Gänsehüter zum spärlichen Unterhalt der Familie bei. Als das nicht mehr ausreicht, sieht er keinen anderen Ausweg als bettelnd umherzuziehen. In Schwarz-Collm findet er Unterschlupf bei einem als Hexer verschrienen Mann in der Teufelsmühle. Dort erlernt Krabat die Kunst der schwarzen Magie. Als die Situation lebensbedrohlich wird, kann er fliehen, doch sein Lehrmeister verfolgt ihn hartnäckig.
Immer wieder setzt Krabat seine in der Teufelsmühle erlernten magischen Fähigkeiten ein, mischt in den sogenannten Türkenkriegen mit und befreit den sächsischen Fürsten aus der Kriegsgefangenschaft. Krabat erbittet sich zum Dank den Besitz des Kammergutes Groß-Särchen bei Hoyerswerda. Dort wird er ein Wohltäter seines Ortes und der ganzen Umgebung.
Die wendische Faust-Sage, eine der vielen Bezeichnungen für diesen Stoff, wurde unter anderem durch die Nacherzählung von Otfried Preußler populär. Die Herkunft der Sagen- und Märchengestalt Krabat liegt in der Lausitz. Erste Niederschriften in sorbischer Sprache lassen sich für die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts belegen. Für die Produktion am Theater Bielefeld wird aus dem ganzen Märchen- und Sagenkreis geschöpft. Mit Livemusik und Gesang entsteht ein mythisch-magisches Bühnenspektakel.
- Erster Termin ist am 21.05.2027
- Spielort Stadttheater Niederwall 27 33602 Bielefeld
- Altersempfehlung ab 12 Jahren
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Stadttheater
Die Geschichte des Theaters Bielefeld beginnt, als eine Bürgerinitiative mehr Kultur in ihrer Stadt fordert. Durch ihre Spenden wird der Bau des Stadttheaters ermöglicht und das Theater Bielefeld wird 1904 eröffnet. Seitdem ist es das kulturelle Zentrum Ostwestfalens, das mit seinem Publikum lebt und sich mit ihm wandelt.