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  • Spiel
  • Ab 16

Antrag auf größtmögliche Entfernung von Gewalt

Felicia Zeller

ca. 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause

Termine & Tickets

Impressionen

Dekoratives Szenenfoto aus Antrag auf größtmögliche Entfernung von Gewalt.
Dekoratives Szenenfoto aus Antrag auf größtmögliche Entfernung von Gewalt.
Dekoratives Szenenfoto aus Antrag auf größtmögliche Entfernung von Gewalt.
Dekoratives Szenenfoto aus Antrag auf größtmögliche Entfernung von Gewalt.
Dekoratives Szenenfoto aus Antrag auf größtmögliche Entfernung von Gewalt.
Dekoratives Szenenfoto aus Antrag auf größtmögliche Entfernung von Gewalt.
Dekoratives Szenenfoto aus Antrag auf größtmögliche Entfernung von Gewalt.
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Dekoratives Szenenfoto aus Antrag auf größtmögliche Entfernung von Gewalt.
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Details

Lebensgeschichten über häusliche Gewalt

Alle drei Minuten wird eine Frau in Deutschland Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt – quer durch alle Milieus, sozialen Schichten und egal welchen Alters. Auch Anna, Ronja, Aylin, Melanie und Maria haben Gewalt erlebt und im Frauenhaus Zuflucht gefunden. Doch was zunächst nur temporärer Zufluchtsort war, entpuppt sich als hermetischer Raum – abgeschottet von der Gesellschaft und abgeschnitten von dem Leben, das die unterschiedlichen Frauen einmal führten, stellen sie sich alle die Frage danach, wie es für sie weitergehen kann – und ob sie sich von Vergangenheit und Gegenwart überhaupt freimachen können.

Für ihren eindringlichen, – aber trotz der Schwere des Themas dennoch – unterhaltsamen und sprachakrobatischen Text recherchierte Felicia Zeller, eine der renommiertesten zeitgenössischen Stimmen Deutschlands, im Oberhausener Frauenhaus. Aus den Interviews, die sie dort mit Bewohnerinnen führte, entstand ein Theatertext, der die Betroffenen selbst zu Wort kommen lässt, anstatt nur über sie zu sprechen, und der es gleichzeitig schafft, sowohl die Mechanismen struktureller Gewalt gegen Frauen als auch die vielen bürokratischen Hürden, die der vermeintliche Zufluchtsort mit sich bringt, aufzuzeigen.

  • Spieldauer 01:30
  • Erster Termin war am 29.01.2026
  • Spielort Theater am Alten Markt Alter Markt 1 33602 Bielefeld
  • Altersempfehlung ab 16 Jahren

Auf der Bühne

Das Team

Pressestimmen

Begeisterter Schlussapplaus

Das Stück ist eine Momentaufnahme, verfasst in einer Sprache, die auf ihre Art poetisch ist, die häufig das Satzende aus- und damit der Imagination der Zuschauer überlässt, die Biografien miteinander verwebt und helfende, tadelnde, beleidigende Stimmen hörbar macht. (…)

Regisseurin Marie-Sophie Dudzic lässt die Schauspielerinnen nahezu unaufgeregt kommunizieren und dennoch, obwohl nur jeweils kurz angerissen, werden die Geschichten deutlich. (…) 

Gesa Schermuly, Clara Fenchel, Mona Georgia Müller und Ronja Oehler gelingt es, den manchmal auch chorischen Text wirklich zu spielen, ihn zu prallem Leben zu erwecken. Begeisterter Schlussapplaus. 

Westfalen-Blatt

31.01.2026

kraftvoller, intensiver und beeindruckender Abend

Das Publikum spendet lang anhaltenden Beifall und Standing Ovations. Ein kraftvoller, intensiver und beeindruckender Abend, der Schicksale und Strukturen der allgegenwärtigen und strukturellen Gewalt gegen Frauen beleuchtet. Unbedingt sehenswert. 

Neue Westfälische

02.02.2026

Anfahrt

Theater am Alten Markt

Alter Markt 1 33602 Bielefeld
Route anzeigen

Das Theater am Alten Markt in Bielefeld, eröffnet 1962, ist eine bedeutende kulturelle Institution im historischen Stadtkern der Stadt. Es zeichnet sich durch ein abwechslungsreiches Programm aus, das sowohl klassische als auch zeitgenössische Stücke umfasst, und bietet eine einladende Atmosphäre dank seiner charmanten, historischen Architektur.