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  • Gesang

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart

Termine & Tickets

Impressionen

Dekoratives Szenenfoto aus Die Zauberflöte.
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Dekoratives Szenenfoto aus Die Zauberflöte.
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Details

wunderlich-geniales Werk für die Ewigkeit

Oper in zwei Aufzügen / Dichtung von Emanuel Schikaneder / In deutscher Sprache mit Übertiteln

Was, wenn sich die eigene Geschichte plötzlich in einer Fantasiewelt abspielt? Pamina ist die Tochter der Königin der Nacht. Sie wurde von Sarastro entführt und wird von ihm festgehalten. Tamino macht sich auf, sie zu retten. Begleitet von Vogelfänger Papageno und geschützt durch eine Zauberflöte, stellt er sich Gefahren und Prüfungen: Schweigen, Vertrauen und Mut müssen sie beweisen. Doch finden Pamina und Tamino zusammen? Was möchte eine junge Frau vom Leben? Und gibt es dann noch ein Happy End?

Mozart gelang es, aus Schikaneders Libretto voller Ungereimtheiten ein wunderlich-geniales Werk für die Ewigkeit zu schaffen – und die wohl berühmteste Oper aller Zeiten: Die Zauberflöte. Doch handelt es sich um ein spannendes Märchen samt Prinzen und Prinzessin? Oder ist es vielmehr eine Geschichte vom Erwachsenwerden? Geht es um die großen Fragen des Lebens oder darum, wie man sich selbst treu bleibt? Die Zauberflöte ist all das auf einen Streich und: eine unvergessliche Operngeschichte mit vielleicht unerwartetem Tiefgang.

Triggerwarnung: Es existiert eine Triggerwarnung, die Sie hier nachlesen können.
  • Spieldauer 03:00
  • Erster Termin war am 10.10.2026
  • Spielort Stadttheater Niederwall 27 33602 Bielefeld
  • Altersempfehlung ab 12 Jahren

Auf der Bühne

Das Team

Pressestimmen

Ein Genuss

Ein Genuss, in Wolfgang Amadeus Mozarts Zauberflöte einzutauchen. Der Opernklassiker hat das Premierenpublikum im Theater Bielefeld in einer faszinierenden Neuinszenierung zu stürmischem Applaus und Bravorufen hingerissen. (…)

Auch musikalisch leben die Kontraste zwischen Heiterkeit und Ernst. Generalmusikdirektor Robin Davis lässt sich von ihnen geradezu verführen und sein Orchester zu beseeltem Mozart-Klang erstrahlen, der aus dem Graben aufsteigt und die Stimmen trägt. (…)

Ein märchenhaftes Abenteuer also – und zugleich die Geschichte einer jungen Frau, die ihren eigenen Weg finden muss.

Die Glocke

12.10.2026

Kühne Neubefragung trifft Geschmack des Publikums

Am Theater Bielefeld unterzieht Kai Anne Schuhmacher die Oper einer kühnen Neubefragung und trifft damit den Geschmack des Publikums. (…)

Schuhmacher rückt Pamina ins Zentrum ihrer Inszenierung. (…)

Die weibliche Perspektive eröffnet dieser Zauberflöten-Inszenierung, die in opulenten, fantasievollen Kostümen daherkommt (Valerie Hirschmann) und mit bezaubernden Tricks der (Dreh)-Bühnenkunst aufwartet (Lisa Däßler), neue und überraschende Einblicke.

Während die Männer im Stück für sich die Weisheit und Macht beanspruchen, ist der Blick der Pamina eher entlarvend. Entsprechend parodistisch und komödienhaft sind manche Szenen angelegt.(…)

(…) die Inszenierung (bereitet) mit ihrem Witz und ihren Turbulenzen jede Menge Spaß, zumal am Theaterzauber mit immer wieder überraschenden Effekten (…) nicht gespart wird. Selbstredend, dass das Ensemble (…) bis hin zu den Nebenfiguren über eine ausgezeichnete Gesangs- und Spielkultur verfügt. Die sitzt wie ein guter Anzug. (…)

Historisch informiert – auch ohne Originalinstrumente – dafür mit schlanker, vibratoloser Tongebung sowie in detail- und strukturorientierter Lesart steuert Generalmusikdirektor Robin Davis durch die Partitur, die von den Bielefelder Philharmonikern in Eins-A-Klangkultur zu Gehör gebracht wird – mal spritzig, mal abgründig, mal inniglich.

Westfalen-Blatt

12.10.2026

Überaus sehens- und hörenswert

Gekonnt hat Schuhmacher Mozarts in Töne gegossenen Fiebertraum nach dem Libretto von Emanuel Schikaneder auseinandergenommen, auf zeitgemäße Aktualisierungsmöglichkeiten hin abgeklopft und so schön schräg wieder zusammengeschraubt, dass daraus etwas Neues, Intelligentes und Aufregendes entstanden ist. (…)

Spätestens an einem Punkt, an dem auch die leisen Töne so überzeugend und präzise vermittelt werden, müssen die Bielefelder Philharmoniker unter GMD Robin Davis gelobt werden, die sich einerseits nie in den Vordergrund spielen, andererseits die Dynamik aufbringen, um die notwendigen Spannungsbögen zu entwickeln. (…)

Insgesamt ein (…) ausgesprochen kurzweiliger Opernabend, der die Erwartungen sogar übertrifft: inszenatorische Brillanz, tolle Gesangsleistungen, bezaubernde Kostüme, eine opulente Bühne, ein kongenial aufspielendes Orchester. Überaus sehens- und hörenswert.
 

Neue Westfälische

13.10.2026

Gefördert von


Anfahrt

Stadttheater

Niederwall 27 33602 Bielefeld
Route anzeigen

Die Geschichte des Theaters Bielefeld beginnt, als eine Bürgerinitiative mehr Kultur in ihrer Stadt fordert. Durch ihre Spenden wird der Bau des Stadttheaters ermöglicht und das Theater Bielefeld wird 1904 eröffnet. Seitdem ist es das kulturelle Zentrum Ostwestfalens, das mit seinem Publikum lebt und sich mit ihm wandelt.

Barrierefreiheit im Theater